Der Sattelgurt

 
Gleich vorweg: Ich bin kein Experte bei Sattelgurten, meine Pferde haben sich noch nie über einen Gurt beschwert und darum gab es für mich nie eine direkte Notwendigkeit, mich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen. Es gibt unglaublich viele verschiedene Gurte. Verschieden in Form und Materialien und vor allem verschieden im Preis. Von 15,-€ bis Open - End quasi. Für die Wahl des richtigen Gurtes müssen wir uns einmal fragen, wozu so ein Sattelgurt da ist. Diese Antwort ist einfach: Er soll dafür sorgen, daß im Fall der Fälle nur der Reiter fällt und nicht auch der Sattel. Den Job erledigen sie alle, egal ob No-Name-billig oder High-Class mit Gold und Diamanten bestückt. Aber hier kommen wir schon zu einem Punkt, bei dem sich Material und Form auswirken können. Denn ein Sattelgurt sichert den Sattel zwar eigentlich immer vor dem Fall auf den Boden, aber nicht unbedingt auch vor dem Verrutschen. Ein Sattel kann nach links, nach rechts, nach vorne und nach hinten rutschen. Das kann manchmal gut sein, nämlich dann, wenn beim satteln ein Fehler gemacht wurde und der Sattel in die korrekte Lage rutscht. Je ausgeprägter die Sattellage ist, um so eher geschieht das (Die ausgeprägte Sattellage ist ein anderes Thema).Je runder und breiter der Pferderücken ist, um so stärker kann eine seitliche Rutschneigung auftreten, wenig bis gar kein erhabener Widerrist, am besten in Kombination mit schmalen Schultern, löste eine starke Rutschneigung nach vorne aus und eine hochgezogene Bauchlinie sehr durchtrainierter Pferde kann den Sattel deutlich nach hinten rutschen lassen. Es gibt noch andere Auslöser für eine Rutschneigung, z.B. ein deutlicher Senkrücken, bei dem der tiefste Punkt deutlich zu weit hinten liegt oder auch ein absolut übertrainierter Trapez, der, wenn sich das Pferd in Bewegung setzt, den Sattel extrem nach hinten verschiebt. Beides habe ich bereits erlebt, ist aber extrem selten und eigentlich weder von einem Sattelgurt noch von einem Sattel zu verhindern. Ich möchte jetzt auch nicht über die unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten bei pferdebauartbedingten Rutschproblemen reden, sondern über die Pro und Contras der unterschiedlichen Gurte. Gleich vorweg: Sattelgurte sind tatsächlich ein heißes Thema und sehr ideologiegeprägt. Ich selber würde z.B. nie einen Lammfellgurt freiwillig verwenden und auch diese extrem aufwändig gestalteten und unglaublich breiten Gurte für teuer Geld erschließen sich mir in ihrer Vorteilhaftigkeit nicht wirklich. Mein persönliches Motto ist "gut und günstig". Fangen wir einmal mit dem althergebrachten, lange in Vergessenheit und langsam wieder eine Renaissance erlebenden Schnurengurt an. Ein Schnurengurt ist so ziemlich der billigste Gurt, den man bekommen kann, aber er kann auch richtig teuer sein. Denn Schnurengurte werden aus Polypropylen (billig), Baumwolle (kaum mehr zu finden) oder auch aus Mohair (geht gut ins Geld) hergestellt. Die billigen PP-Gurte haben links und rechts je zwei Schnallen und sind meist als Langgurte erhältlich. Es gibt sie zwar auch in kurz, aber da man die Gurtstrupfen nicht sauber wegstecken kann, werden sie sehr selten als Kurzgurte verwendet. Mohairgurte werden diesbezüglich sehr aufwändig gestaltet, mit Schnallenschutz und Schlaufen um die Strupfen sauber unterzubringen. Ich glaube, Schnurengurte kamen teilweise einfach deswegen sehr außer Mode, weil Dressursättel mit langen Strupfen populär wurden, die eben Kurzgurte erfordern und da waren die einfachen Schnurengurte eher ungeeignet. Schnurengurte haben, ganz abgesehen vom verwendeten Material und Preis, unschlagbare Eigenschaften: Sie sind luftig, passen sich der Körperform an und besitzen eine ganz leichte Elasitizität. Ich persönlich bin auch beim Material nicht so mäkelig. Ich lege keinen Wert auf Mohair. Auch muß es keine Baumwolle sein. Ich habe bereits vor 40 Jahren auch Gurte aus PP verwendet und die haben nie Probleme gemacht. Ganz im Gegenteil, auf Turnier konnte man immer mit einem wirklich strahlend weißen Gurt erscheinen, weil die sich gut waschen lassen und den Dreck nicht so stark annehmen. Außerdem war es keine enorme Investition mal einen neuen zu kaufen, wenn der alte doch zu schäbig war.Was ein Schnurengurt aber nicht tut ist, einen Sattel, der rutschen will, zu stabilisieren. Da kann ich noch so fest zurren, bedingt die Figur des Pferdes das Verrutschen, nutzt mir ein Schnurengurt nur wenig.Neben den Schnurengurten gibt es noch einfache Baumwollgurte als günstige Variante. Manche sind wenig gepolstert, andere etwas mehr - je nach Preislage. Die saugen den Schweiß auf und halten den Sattel am Pferd fest. Mehr können die eigentlich nicht. Im Gegensatz zu den Schnurengurten passen sie sich weder an die Körperform an noch besitzen sie eigene Elastizität. Aber natürlich gibt es findige Hersteller, die dem Wunsch nach Gurten, die "die Atmung nicht behindern" (ziemlicher Quatsch, in der Gurtlage findet keine Weitung durch die Atmung statt) nachkommen und solche Gurte mit Elastikteil ausstatten. Und vor diesen will ich wirklich warnen: denn das hier verwendete Material ist meist viel zu leicht dehnbar und leiert zudem schnell aus. Solche Gurte sichern den Sattel nicht adäquat und wenn wenn man sie so fest anzieht, daß der Sattel nicht mehr verrutschen kann, kann das tatsächlich zu bösen Quetschungen am Brustbein des Pferdes kommen (habe ich auch schon erlebt).Wenn man Elastik haben will oder absolut keinen Gurt ohne das Zeug findet, dann muß es schwerelastisch sein. Das bedeutet, man kann es nur mit enormem Kraftaufwand ein klein wenig dehnen. Was leider immer nicht bedacht wird ist die Tatsache, daß wir es im Reitsport mit Kräften zu tun haben, die unsere eigenen deutlich übersteigen. Und diesen muß ein Gurt standhalten - nicht unseren Armmuskeln.Des weiteren gibt es dann Gurte aus Neopren (hier sind die unterschiedlichsten Markennamen im Spiel). Neopren ist leider erst einmal nicht atmungsaktiv, d.h. schwitzen ist vorprogrammiert. Neopren ist einfach etwas weicher. Allerdings ist nur das Überzugmaterial aus Neopren, der Kern ist aus stabilem Gurtband. Neopren polstert ganz gut tut aber sonst nicht wirklich etwas anderes als andere Gurte auch. Selbstverständlich gibt es Neoprengurte auch mit Elastikteil, hier wäre wieder vor zu nachgiebigem Elastik zu warnen.Dann kommen wir mal zu den Ledergurten. Auch diese gibt es in den unterschiedlichsten Qualitäten und Ausführungen. Es gibt ganz billige, meist aus sogenanntem "Presspappeleder". In Deutschland findet man die aber kaum mehr. Diese Gurte bestehen aus einlagigem dicken Blankleder meist minderer Qualität. Ja, man kann sie verwenden, aber sie haben Nachteile und Gefahren: die größte Gefahr ist, daß der Gurt bei großer Beanspruchung reißt. Zum einen, weil eben die Qualität schlecht ist und zum anderen weil gerade Ledergurten oft keine besondere Pflege zuteil wird. Schon gar keinem billigen. Dabei sind gerade Sattelgurte Matsch, Dreck, Staub, Nässe und Schweiß ausgesetzt und all das trocknet das Leder aus und greift es an. Der zweite Nachteil kann sein, daß die gerne rauhen und harten Kanten des oft nicht gut bearbeiteten Leders zu Scheuerstellen führen können. Und so etwas nimmt das Pferd dann erst einmal für eine Weile aus dem Reitvergnügen.Die etwas besseren Ledergurte sind dann normalerweise aus besserem Leder hergestellt und entweder doppellagig oder mit Nappaleder unterfüttert. Diese Gurte sind deutlich haltbarer, erfordern weniger Pflege und sind für das Pferd auch angenehmer zu tragen. Atmungsaktiv sind sie im Prinzip auch nicht, schwitzen wird das Pferd unter diesen Gurten auch. Auch hier wieder: Beim Elastikteil auf Schwerelastik achten, leider gibt es kaum mehr Ledergurte ohne das Zeug. Bei den Leder- oder auch Kunstledergurten (ja, es gibt auch Kunstledergurte und die sind vom echten Leder nahezu nicht zu unterscheiden und wirklich gut in ihrer Haltbarkeit) gibt es dann noch die Sonderformen wie anatomisch, asymetrisch, Mondgurte und was es sonst noch so gibt. Diese Gurte sind etwas beser an die Körperformen unserer mordernen Mischmaschpferde angepasst, die gerne einmal zu dick sind, die Gurtlage zu weit vorne oder zu weit hinten liegt oder der Rücken gerne einmal etwas sattelfeindlich gestaltet ist. Denn diese Gurte können, wenn sie der Problematik angepasst verwendet werden, den Sattel deutlich besser in der korrekten Lage halten als die einfachen geraden Gurte. Aber auch hier wieder der Hinweis auf den Elastikteil. Nun noch zu den Gurten, die ich persönlich gar nicht mag: Lammfellgurte. Ja, auch diese Gurte haben ihre Vorteile und es gibt Pferde, die sie geradezu lieben. Aber Lammfellgurte haben leider die vertrackte Eigenschaft, oft recht breit zu sein. Hat ein Pferd eine ganz normale Gurtlage und ist nicht zu klein, dann macht das keine Probleme. Aber irgendwie sehe ich Lammfellgurte recht häufig an Ponys und eindeutig zu dicken Pferden mit einem gewissen Hängebauch und deutlich zu weit vorne liegender Gurtlage. Dann kann es dazu kommen, daß der Sattelgurt mächtig gegen den Ellbogen drückt und das Pferd tatsächlich behindert. Ich habe es tatsächlich zweimal innerhalb von zwei Wochen erlebt, daß ich zur Anpassung und Korrektur eines Sattels kommen sollte und der Sattel unschuldig an den Problemen war. Es war der Gurt, der mit der sehr harten Kante das Pferd massiv gestört hat. Wenn man also unbedingt einen Lammfellgurt verwenden will, dann muß man wirklich darauf achten, daß er nicht zu breit für das Pferd ist und in der Bewegung nicht stört. Dummerweise ist gerade bei kleinen Pferden der Platz zwischen Ellbogen und Sattelkante sehr gering, so daß der Gurt auch oft zu kurz gewählt wird (da ja nahezu jeder heutzutage einen Dressursattel haben will und es diese fast ausschließlich mit langen Strupfen gibt, wird natürlich ein Kurzgurt verwendet). Und Lammfellgurte haben normalerweise unter den Schnallen ein deutlich verbreitertes Segment. Das führt dazu, daß die Schnallen und damit der deutlich breitere Gurtteil genau auf Ellbogenhöhe zu liegen kommt und massiv ins Pferd drückt bei Bewegung. Hier ein Rat an alle Reiter mit kleineren Pferden wie Reitponys, Isländer etc.: Kauft euch Sättel mit kurzen Strupfen! So daß ihr Langgurte verwenden könnt. Dann wird diese Problematik nämlich komplett vermieden. Da es aber schwierig ist, einen Dressursattel mit Kurzstrupfen zu finden, stellt sicher, daß die Gurtung geändert wird. Das ist kein Hexenwerk und das kann eigentlich jeder Sattler tun. Und es ist höchste Zeit, daß die Hersteller die Wahlmöglichkeit anbieten. Ergo: Nachfragen, nachfragen, nachfragen. Damit das zu den Herstellern durchdringt. (Oder direkt einen HT-Sattel kaufen, da kann man es dann sowieso machen, wie man will ).Es gibt noch so einige andere Gurte, aus speziellen Materialien, mit interessanten Schnallenlösungen, verschiebbaren Schnallenführungen etc. Ob man es braucht? Ich weiß es nicht, will darüber auch nicht urteilen. Letztlich ist ja auch jeder seines Geldbeutels Herr und wer unbedingt 300,-€ und mehr für einen Gurt ausgeben will, der soll das tun. Zumindest den Verkäufer wird das freuen. Aber: schaut bitte immer erst, ob der gewünschte Gurt auch eurem Vierbeiner passt! Denn ein nicht passender Sattelgurt ist leider nur ganz selten im Fokus der Problemlösung. Statt dessen ist der Sattel Schuld, die Satteldecke, das Pferd oder auch der Reiter. Nur auf diesen verflixten Gurt kommt man nicht und die Probleme bestehen auch mit einem neuen Sattel, einer anderen Satteldecke, einem Pferdeflüsterer oder dem Pferdetherapeuten und sogar mit besserem Reitunterricht weiter. Ergebnis: Ein paar Tausender für nix investiert und am Ende wäre die Lösung ein anderer Gurt für 30,-€ gewesen. Das ist sicherlich überspitzt dargestellt, aber ich finde es schon frustrierend, wenn ich einen Sattel neu anpassen oder überprüfen soll, dafür stundenlang fahre, nicht ganz wenig Geld nehme und dann auf den ersten Blick sehe: der Gurt passt nicht. Der stört das Pferd, so daß es verhalten geht, klemmt oder sogar bockt oder flüchtet. Das muß nicht sein und wäre für jeden ganz einfach herauszufinden: man leihe sich einen anderen Sattelgurt und probiere es aus. Dem Pferd zuliebe und dem Geldbeutel zuliebe. Dann bleibt noch genug Geld für ein paar extra Karotten übrig.Damit will ich mir auch nicht selber das Geschäft kaputt machen, aber ich meine, Augen auf machen und nachdenken, das muß jeder Reiter können. Und die Gurtthematik besteht nun einmal, nur ist sie viel zu wenig bekannt und beachtet. Und daß man nicht alles alleine lösen kann, das ist schon klar. Aber man kann anfangen es zu versuchen. Um Rat fragen kann man ja immer noch.Noch eines zum Thema Sattelgurt: Wie fest oder locker gurtet man an? Auch hier scheiden sich die Geister, auch hier habe ich so einiges erlebt. Die drastischste Auswirkung falscher Gurtungsroutine zeigt unser Schulpferd Lord Leicester. Eigentlich ein tolles Pferd. Gut ausgebildet und im Grunde nett. Er hatte eigentlich nie Probleme mit dem Sattel. Allerdings nahm dann ein älterer Herr ihn in "Halbpension" (so hieß damals eine Reitbeteiligung). Da dieser immer gut Trinkgeld gab, sattelte der Pfleger das Pferd kurz bevor er kam und gurtete direkt derart stramm an, daß selbst nach dem Reiten der Gurt nur mit äußerstem Kraftaufwand zu öffnen war. Daß das Pferd sehr gutmütig war, zeigte sich daran, daß es Monate dauerte, bis er sich dagegen wehrte: Irgendwann begann er sich beim Anblick des Sattels hinzuwerfen. Man konnte den Sattel dann erst einmal nur auflegen, wenn das Pferd in Bewegung war. Gurt schließen? Nur im Laufen. Nachgurten? Nur im Laufen. Selbst nach Jahren bekam er ab und zu Aussetzer. Ich erinnere mich noch daran, wie er sich bei einer Reiterin hinwarf, die gerade aufsitzen wollte. Der Gurt war locker, ich hatte nur gegenhalten. Oder bei einer anderen Reiterin, die im Stand aus dem Sattel nachgurten wollte, rannte er panisch zurück, verlor die Hinterbeine und stürzte. Das ist natürlich ein extremes Beispiel und kaum jemand wird so brutal angurten. Aber Gurtzwang kann wirklich heftige Schwierigkeiten machen.Nun kann man auf die Idee kommen, einfach nur ganz locker zu gurten. In Zeiten der Aufsitzhilfen muß man ja auch gar nicht mehr den Bügel nutzen zum Aufsitzen. Da kann man ja locker lassen. Aber das hat zwei Gefahren: Pferde sind Fluchttiere. Und sie flüchten meisten vor Gefahren, die vor oder neben ihnen sind. Das erfordert aber eine schnelle Drehung. Tja, wenn der Gurt den Sattel aber nicht auf dem Rücken sichert, dann könnte es sein, daß der Sattel mit Reiter plötzllich unter dem Bauch hängt. Auch das habe ich mehrfach gesehen, ein Glück, wenn dann das Pferd Ruhe bewahrt. (Ein rutschender Sattel war übrigens die Ursache des einzigen Sturzes meines Mannes und bei mir die Ursache für einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt). Ich kann immer nur den Kopf schütteln, wenn ich Reiter sehe, bei denen man eine aufgestellte Handbreit zwischen Pferdebauch und Gurt schieben kann und das Argument kommt "Das Pferd muß doch atmen können":Und dann gibt es die Spezialisten, die schon etwas angurten, aber zu locker. Das kann zu ordentlichen Scheuerstellen führen. Insbesondere bei Sattelgurten, unter denen das Pferd extrem schwitzt oder die relativ harte Kanten haben. Also wie gurtet man richtig? Fest ist doof, locker ist doof, ja was denn nun?Als Faustregel gilt: Man muß mit einer Hand gurten. Sobald ich noch unbedingt ein Loch höher gurten will und dazu die zweite Hand benutzen muß, ist es eigentlich schon zu viel. Auch sollte man beim satteln so gurten, daß der Sattel nicht verrutscht, aber der Gurt noch nicht besonders stramm ist. Dann ist es durchaus sinnvoll, nach und nach beidseitig anzugurten, also erst einmal ein bis zwei Runden oder eine gewisse Strecke zu führen und dabei alle paar Meter mal ein Loch nachzuziehen. Sobald das nicht mehr geht, ist erst einmal fest genug. Dann sollte der Gurt auf jeden Fall nach dem Aufsitzen kontrolliert werden, vor dem ersten antraben und vor dem ersten angaloppieren. Und wenn notwendig, natürlich nachgezogen werden. Auch hier gilt: es wird nur mit einer Hand gezogen! Zumindest solange man nicht in irgend einer Art gehandicapt ist. Und möglichst zusehen, daß gleichmäßig auf beiden Seiten gegurtet wird. Vorsicht bei Elastik: Selbst schwerelastische Gurte lassen sich durchaus zu fest ziehen. Da die Gurtschnallen einen Flaschenzueffekt haben! Hat man einen Gurt bei dem nur eine Seite Elastik hat, gehört diese Seite auf die rechte Seite, so daß man am nichtelastischen Teil gurtet (die meisten Reiter gurten ja doch hauptsächlich links). Dummerweise verstehen nicht alle Hersteller etwas von Pferden und setzen das Elastikteil bei Gurten, bei denen rechts und links bauartbedingt zwingend vorgegeben ist, nach links. Schaut drauf und lasst die Finger von solchen Gurten, es sei denn, ihr habt ein wirklich gutes Gefühl für die richtige Stärke beim anziehen oder gurtet dann hauptsächlich rechts. Ich kann es nur noch einmal betonen: Elastik verführt dazu, deutlich zu fest anzuziehen!